Sparplanrechner · ETF-Sparplan · Zinseszins berechnen

Sparplanrechner
ETF-Sparplan mit DAX, S&P 500 & Nasdaq kostenlos berechnen

Wie funktioniert ein Sparplanrechner?
Ein Sparplanrechner verzinst deine monatliche Sparrate über die Anlagedauer per Zinseszins und zeigt, wie viel Endkapital daraus wird. Du gibst Sparrate, Dauer und erwartete Jahresrendite ein (z.B. den historischen Durchschnitt von MSCI World ~7 %, S&P 500 ~8 % oder Nasdaq-100 ~10 % p.a.) und siehst sofort Endkapital, eingezahlte Summe und reinen Zinseszins-Gewinn.

· Version 1.0

Monatlich sparen, Index wählen, Zinseszins arbeiten lassen — berechne in Sekunden, was aus deinem ETF-Sparplan über 10, 20 oder 30 Jahre wird. Kostenlos & ohne Anmeldung.

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Beispiel: 250 € im Monat über 25 Jahre bei 7 % Rendite p.a. ergeben rund 200.000 € Endkapital — davon hast du nur 75.000 € selbst eingezahlt, der Rest (~125.000 €) ist Zinseszins-Gewinn.

Die Zahlen hängen stark von der angesetzten Rendite ab. Die voreingestellten Index-Renditen sind gerundete historische Durchschnittswerte und keine Garantie für die Zukunft.

📈 Sparplanrechner
Endkapital
Eingezahlt
Zinseszins-Gewinn
Eingezahlt Gewinn-Anteil

Die voreingestellten Renditen sind gerundete, langfristige historische Durchschnittswerte (nominal, inkl. reinvestierter Dividenden) — keine Prognose und keine Garantie. Vergangene Wertentwicklung ist kein verlässlicher Indikator für die Zukunft. Steuern (z.B. Vorabpauschale, Abgeltungssteuer) und ETF-Kosten (TER) sind nicht berücksichtigt. Passe die Rendite frei an.

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Was ist ein ETF-Sparplan?

Ein ETF-Sparplan investiert automatisch einen festen Betrag — z.B. 250 € im Monat — in einen Index-ETF wie den MSCI World, den S&P 500 oder den DAX. Du kaufst dabei monatlich Anteile, in guten wie in schlechten Phasen (Cost-Average-Effekt), und musst nichts manuell timen.

Der eigentliche Hebel ist der Zinseszins: Kursgewinne und im ETF reinvestierte Dividenden verzinsen sich über die Jahre selbst weiter. Über lange Zeiträume wird der Gewinn-Anteil oft größer als die Summe deiner Einzahlungen — genau das macht der Rechner oben sichtbar.

Endkapital = Σ Sparraten × (1 + r)t r = monatliche Rendite (Jahresrendite ÷ 12), t = verbleibende Monate je Rate — monatlicher Zinseszins

DAX, S&P 500, Nasdaq & MSCI World — welche Rendite ansetzen?

Für den Rechner brauchst du eine angenommene Jahresrendite. Als Orientierung dienen die langfristigen historischen Durchschnittswerte der großen Indizes (nominal, inkl. reinvestierter Dividenden, gerundet):

Index Ø Rendite p.a.* Charakter Schwankung
MSCI World~7 %~1.500 Aktien weltweit, breit gestreutmittel
S&P 500~8 %500 größte US-Unternehmenmittel
Nasdaq-100~10 %Tech-lastig, wachstumsstarkhoch
DAX (Performance)~7 %40 größte deutsche Unternehmenmittel-hoch
EURO STOXX 50~6 %50 Blue Chips der Eurozonemittel

*Gerundete langfristige Vergangenheitswerte, je nach Betrachtungszeitraum unterschiedlich. Keine Prognose. Wer auf Nummer sicher gehen will, rechnet zusätzlich ein konservativeres Szenario (z.B. 5 %).

📘 Rechenbeispiel

200 € monatlich, 30 Jahre, 7 % p.a. → rund 244.000 € Endkapital bei nur 72.000 € Einzahlung. Dieselbe Rate bei 5 % → ~166.000 €. Die angesetzte Rendite macht über lange Laufzeiten den größten Unterschied — deshalb lieber vorsichtig kalkulieren.

Sparplan als Fundament — Dividenden & Hard Assets als Cashflow-Schicht

Ein breiter Index-Sparplan ist die solide, pflegeleichte Basis für den langfristigen Vermögensaufbau. Bei MB Capital Strategies liegt der Fokus zusätzlich auf einer zweiten Schicht: laufender Cashflow aus ausgewählten Dividenden- und Hard-Asset-Aktien (Shipping, Mining, Energie, Pipelines, REITs).

Beides schließt sich nicht aus — im Gegenteil: Der Sparplan baut breit gestreut Vermögen auf, die Dividenden-Schicht liefert planbaren Cashflow obendrauf. Wie viel deine Dividenden auf den Kaufpreis abwerfen, zeigt der Yield-on-Cost Rechner; den Reinvest-Effekt der Ausschüttungen der Snowball-Rechner.

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FAQ – Häufige Fragen zum Sparplanrechner

Wie viel sollte ich monatlich sparen?
Das hängt von deinem Budget ab — entscheidend ist die Regelmäßigkeit, nicht die Höhe. Schon 50–100 € im Monat summieren sich über 20–30 Jahre durch den Zinseszins erheblich. Eine verbreitete Faustregel ist, einen festen Prozentsatz des Nettoeinkommens (z.B. 10–15 %) automatisiert zu sparen. Probiere im Rechner verschiedene Raten durch.
Welche Rendite ist realistisch?
Langfristig lagen breite Aktienindizes historisch bei rund 6–9 % p.a. nominal (inkl. Dividenden). Das sind Durchschnitte über Jahrzehnte — einzelne Jahre können stark negativ oder stark positiv sein. Für eine vorsichtige Planung sind 5–7 % ein vernünftiger Ansatz. Vergangene Wertentwicklung ist keine Garantie.
Sind Steuern und ETF-Kosten berücksichtigt?
Nein — dieser Rechner zeigt den Brutto-Vermögensaufbau vor Steuern und Kosten. In Deutschland fallen auf Kursgewinne und Ausschüttungen Abgeltungssteuer (25 % + Soli) sowie ggf. die Vorabpauschale an; ETFs haben eine laufende Kostenquote (TER, oft 0,1–0,5 %). Wer konservativ rechnen will, zieht 0,5–1 Prozentpunkte von der Rendite ab.
ETF-Sparplan oder einzelne Dividendenaktien?
Ein breiter Index-ETF-Sparplan ist die solide Basis: breit gestreut, günstig, pflegeleicht. Wer zusätzlich auf laufenden Cashflow setzt, kann mit ausgewählten Dividenden- und Hard-Asset-Aktien eine Ausschüttungs-Schicht aufbauen — das erfordert aber mehr Analyse. Beides lässt sich kombinieren. Keine Anlageberatung.
Was bringt die jährliche Sparraten-Erhöhung?
Wenn dein Einkommen über die Jahre steigt, kannst du die Sparrate jährlich z.B. um 2–3 % anheben (Dynamik). Schon eine kleine jährliche Steigerung erhöht das Endkapital deutlich, weil die zusätzlichen Beträge ebenfalls über viele Jahre vom Zinseszins profitieren. Trag dazu im Feld „Jährliche Sparraten-Erhöhung" einen Prozentwert ein.

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