BDCs vergeben hauptsächlich Senior Secured Loans und Mezzanine-Kredite an Unternehmen, die keinen einfachen Bankzugang haben. Sie verdienen an der Zinsmarge zwischen Kreditkosten und Zinserträgen. Da die meisten Kredite variabel verzinst sind, profitieren BDCs von steigenden Zinsen.
| Kennzahl | Typischer Wert | Bedeutung |
|---|---|---|
| NAV (Net Asset Value) | Aktienkurs / NAV: 0,9–1,2x | Bewertungsmassstab für BDCs |
| Dividendenrendite | 8–14 % | Monatliche Ausschüttungen üblich |
| Verschuldung (Debt/Equity) | 0,8–1,5x | Regulatorisch auf ~2x begrenzt |
| Non-Accrual Rate | 1–5 % | Anteil notleidender Kredite |
| NII (Net Investment Income) | Basis der Dividende | Dividende sollte durch NII gedeckt sein |
Eine BDC (Business Development Company) ist eine börsennotierte US-Investmentgesellschaft, die Kredite und Kapital an mittelständische Unternehmen vergibt. BDCs müssen 90 % ihres Gewinns ausschütten und zahlen daher keine Körperschaftsteuer – die Steuer fällt beim Investor an. Sie bieten oft monatliche Dividenden mit Renditen von 8–14 %.
BDCs sind zinssensitiv (fallende Zinsen drücken NII), kreditrisikoabhängig (Ausfälle in ihrer Portfolio-Unternehmen) und können bei wirtschaftlichen Abschwüngen ihren NAV deutlich reduzieren. Wähle BDCs mit niedrigem Non-Accrual-Anteil, gut diversifiziertem Portfolio und hoher Dividendendeckung (NII/DPS über 1x).