🛢️ Coterra Energy (CTRA) #06 – Solider US-Upstream mit Cashflow, Buybacks & LNG-Hebel | Analyse 2026

Hinweis: Dieser Beitrag stellt keine Anlageberatung dar, sondern dient ausschließlich der Information und persönlichen Einordnung. Keine Kauf- oder Verkaufsempfehlung.

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📌 Kurzfassung: Coterra Energy ist ein diversifizierter US-Upstream-Produzent mit Stärken im Marcellus Shale (Erdgas), Permian Basin (Öl) und Anadarko Basin. Disziplinierte Kapitalrückgabe: mindestens 50 % des Free Cashflows fließen direkt an Aktionäre.

Coterra Energy entstand 2021 aus der Fusion von Cabot Oil & Gas (Erdgas-Spezialist, Marcellus) und Cimarex Energy (Öl-Fokus, Permian/Anadarko). Diese Kombination schuf einen der interessantesten unabhängigen US-Upstream-Produzenten: breit diversifiziert über Rohstoffe und Becken, mit einer Kostenstruktur, die auch bei niedrigeren Preisen profitabel bleibt.

Der Ticker CTRA notiert an der NYSE. Mit einer Marktkapitalisierung von rund 18–20 Mrd. USD ist Coterra kein Micro-Cap-Risikospiel, sondern ein etablierter Mid-to-Large-Cap-Upstream-Wert – groß genug für institutionelle Investoren, klein genug um nicht im S&P-500-Mainstream zu verschwinden.

1️⃣ Geschäftsmodell – drei Becken, eine Stärke

💡 Diversifikationsvorteil: Wenn Ölpreise fallen, stützt Erdgas den Cashflow – und umgekehrt. Das macht Coterra krisenresistenter als reine Öl- oder Gas-Produzenten.

2️⃣ Free Cashflow – das Herzstück der Analyse

Der entscheidende Faktor bei Coterra ist das konsequente FCF-Management. Das Unternehmen hat sich verpflichtet, mindestens 50 % des Free Cashflows direkt an Aktionäre zurückzugeben – in Form von Dividenden und Aktienrückkäufen.

📊 Break-even-Analyse: Coterra bleibt FCF-positiv ab ~$45/Barrel WTI + ~$2,50/mcf Gas. Das gibt erheblichen Puffer gegenüber heutigen Preisniveaus.

3️⃣ Dividende + Aktienrückkäufe – die 50%-Regel

💡 Die Kombination aus fixer Basisdividende und variablem Zusatzanteil ist clever: In schlechten Zeiten wird die Basis gehalten, in guten Jahren profitieren Aktionäre überproportional.

4️⃣ LNG-Hebel – Coterra als Gasexport-Profiteur

Coterra ist einer der größten US-Erdgasproduzenten – und das positioniert das Unternehmen als indirekten LNG-Exportprofiteur. Mit dem Ausbau amerikanischer LNG-Terminals (Sabine Pass, Corpus Christi, Plaquemines) steigt die Nachfrage nach günstigem US-Marcellus-Gas.

5️⃣ Bewertung – günstig oder fair?

📊 Einordnung: Coterra handelt nicht spektakulär günstig, aber deutlich unter dem Preis, den ein strategischer Käufer (Devon Energy, ExxonMobil) zahlen würde. Die Fusions-Spekulation mit Devon (DVN) gibt einen impliziten Boden.

6️⃣ Bilanz & Verschuldung – konservativ geführt

7️⃣ Risiken – nüchtern betrachtet

⚠️ Zentrale Risiken:

8️⃣ Fazit – meine Einschätzung zu Coterra 2026

🎯 Fazit: Coterra Energy ist ein solider Cashflow-Compounder im US-Upstream-Sektor. Kein spektakuläres Wachstumsspiel, aber ein disziplinierter Kapitalrückgabe-Produzent mit realen Bewertungsargumenten. Die 50%-FCF-Rückgabe-Policy und der LNG-Hebel machen CTRA zu einem interessanten Baustein in einem rohstofforientierten Dividendendepot. Die Devon-Fusions-Spekulation gibt zusätzlichen Katalysator-Potenzial.
⚠️ Rechtlicher Hinweis: Dieser Artikel dient ausschließlich Informations- und Bildungszwecken. Er stellt keine Anlageberatung, Anlageempfehlung oder Aufforderung zum Kauf oder Verkauf von Wertpapieren dar. Alle Angaben ohne Gewähr.

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