Hard Assets haben einzigartige Eigenschaften, die sie für Einkommensinvestoren besonders attraktiv machen:
| Eigenschaft | Vorteil |
|---|---|
| Inflationsschutz | Rohstoffpreise steigen oft mit Inflation – reale Sachwerte behalten Kaufkraft |
| Monopolcharakter | Pipelines, Häfen, Minen haben oft natürliche Monopolpositionen |
| Cashflow-Generierung | Physische Assets produzieren messbaren, echten Cashflow |
| Geringe Korrelation | Oft unkorreliert mit Tech-getriebenen Aktienmärkten |
| Zyklus-Profiteur | In Rohstoff-Superzyklen überproportionale Renditen |
| Sektor | Asset-Typ | Dividendenrendite | Stabilität |
|---|---|---|---|
| Mining | Minen, Reserven | 3–8 % | Zyklisch |
| Shipping | Schiffe (Tanker, Bulk) | 5–20 % | Sehr zyklisch |
| Midstream | Pipelines, Terminals | 5–9 % | Defensiv |
| Upstream Öl & Gas | Ölfelder, Reserven | 4–10 % | Zyklisch |
| REIT | Immobilien, Infrastruktur | 4–8 % | Moderat stabil |
Hard Assets (Sachwerte) sind physische, greifbare Vermögenswerte – im Gegensatz zu Finanzwerten (Aktien, Anleihen) oder immateriellen Assets (Patente, Software). Klassische Hard Assets: Gold, Öl, Eisenerz, Schiffe, Pipelines, Immobilien, Ackerland. Sie behalten oft ihren inneren Wert, auch wenn PapierGeldwährungen an Kaufkraft verlieren.
In inflationären Phasen steigen Rohstoffpreise oft deutlich, da sie Teil des Preisindex sind. Unternehmen die reale Sachwerte besitzen und verkaufen (Mining, Öl) profitieren direkt. Midstream-Unternehmen haben oft inflationsgebundene Tarifanpassungsklauseln. Schiffsraten sind an globalen Handel und Rohstoffnachfrage geknüpft – sie steigen ebenfalls in Inflationsphasen.