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Shipping Aktien: Cashflow, Raten & Marktzyklen

Shipping-Aktien sind zyklische Cashflow-Maschinen mit brutal ehrlicher Preisbildung: Wenn Raten steigen, explodiert der Free Cashflow – wenn der Zyklus dreht, fallen Margen schnell. Shipping ist Teil meiner Hard-Asset-Strategie: kein Buy-&-Forget, sondern ein Timing-Game mit klaren Regeln. Hier findest du meinen kompletten Ansatz: Dayrates/TCE, Spot vs Time Charter, Break-even, Orderbook, Bilanz & Kapitaldisziplin.

Hinweis: Keine Anlageberatung. Shipping ist hochzyklisch und volatil.

Warum Shipping Cashflow liefert

Shipping ist ein Angebots-/Nachfrage-Markt mit begrenzter Kapazität. Der zentrale Treiber sind Raten (Dayrates/TCE) – und diese können in Engpässen extrem schnell steigen. Gleichzeitig ist die Angebotsseite träge: Neubauten brauchen Jahre, Verschrottung kommt oft erst im Abschwung. Ergebnis: Cashflow-Spitzen in Hochphasen und harte Realität in Downcycles. Shipping ist für mich ein Hard Asset mit realem Cashflow-Fundament.

  • Dayrates/TCE = Umsatz-/Cashflow-Hebel
  • Spot vs Time Charter bestimmt Volatilität & Cashflow-Glättung
  • Orderbook & Flottenwachstum steuern das Angebot
  • Break-even entscheidet, wer Downcycles überlebt

Meine Shipping-Checkliste (kurz & brutal effektiv)

Ich bewerte Reeder nicht nach Story, sondern nach Cashflow-Mechanik und Überlebensfähigkeit im Downcycle. Das ist die Kernlogik – im Detail erklärt mit dem Shipping Cashflow Rechner:

  • TCE/Dayrates vs Break-even: Wie groß ist die Marge bei normalen Raten?
  • Charter-Mix: Spot-Hebel vs Time-Charter-Stabilität
  • Bilanz: Netto-Verschuldung, Fälligkeiten, Liquidität
  • Flotte: Alter, Effizienz, regulatorische Risiken (ETS, CII)
  • Kapitalallokation: Dividenden/Buybacks vs Neubau-Wahn

Grundsatz: In Hochphasen wird Cash verdient – die Frage ist, ob er behalten und klug verteilt wird.

Shipping-Segmente (der Markt ist nicht „ein Ding")

Jedes Segment hat eigene Treiber, eigene Zyklen und eigene Kennzahlen:

🚢 Tanker (Crude & Product)

Starker Rate-Hebel, hohe Ausschüttungen in Engpässen. Treiber: Ölflüsse, Tonnenmeilen, Flottenstruktur, geopolitische Routen.

Tanker-Übersicht →

🔥 LNG Carrier

Langfristige Gasflüsse, Vertragsmix entscheidend. Treiber: LNG-Exportkapazität, Spot/TC, Flottenwachstum, Winter/Nachfrage.

LNG-Übersicht →

⚓ Dry Bulk (BDI, Kohle, Erz, Getreide)

Makro-sensibel und zyklisch. Direkt verbunden mit Rohstoffzyklen – Treiber: China-Importe, BDI & Flottenwachstum.

Bulk-Content im Blog →

📦 Container

Handelszyklen und Supply Chains. Treiber: Freight Rates, Konsum, Lagerzyklen, Netzwerk-/Allianzstruktur.

Container-Content im Blog →

📰 Alle Shipping-Analysen & Artikel

Meine vollständigen Shipping-Analysen – von High-Yield-Picks bis zur Flottenstruktur. Ergänzend: Shipping im Hard Asset Guide →

Shipping & Dividenden – Cashflow statt Illusion

Shipping-Dividenden können extrem hoch sein – aber sie sind fast immer zyklisch. In Hochphasen entstehen Sonderdividenden aus Free Cashflow. Das ist kein Normalzustand, sondern Zyklus-Spitze. In meiner 80/20-Strategie ist Shipping der zyklische Rendite-Booster neben stabileren Midstream-Pipelines und Mining-Royalties.

  • Dividenden sind oft variabel (FCF-getrieben)
  • Sonderdividenden sind Zyklus-Effekte – nicht dauerhaft
  • Buybacks können im Downcycle wertvoller sein als Max-Payout
  • Neubau-Wellen zerstören langfristig Returns – Disziplin schlägt Größe
Zur Dividendenstrategie →

Tools für Shipping- & Cashflow-Investoren

🛳️ Shipping Cashflow Rechner

TCE/Dayrates, OPEX und Break-even – Cashflow-Potenzial schneller einschätzen.

Rechner öffnen →

📊 Dividendenrechner

Dividenden sauber auf Jahres-/Monatsbasis rechnen – schnell & klar.

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💸 Finanzielle Freiheit

Wie viel Cashflow brauchst du, um deine Ausgaben zu decken?

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📂 Alle Rechner

YOC, Reinvest, Snowball, Dividendenwachstum – alle Tools auf einen Blick.

Zur Rechner-Sammlung →

Häufige Fehler bei Shipping-Aktien

  • Peak-Raten als Normalzustand interpretieren
  • Dividenden aus Hochphasen in die Zukunft fortschreiben
  • Orderbook/Neubau-Wellen ignorieren
  • Break-even nicht verstehen (OPEX + Finanzierung + Capex)
  • Bilanzrisiken im Downcycle unterschätzen
  • Green-Shipping-Regulierung ab 2026 nicht einpreisen (Analyse →)

FAQ

Was treibt Dayrates/TCE am stärksten?

Knappheit. Wenn Nachfrage (Tonnenmeilen) steigt und das Angebot (Flotte) nicht mitwächst, steigen Raten stark. Orderbook, Verschrottung, Routen und Saisonalität bestimmen die Dynamik.

Spot oder Time Charter – was ist besser?

Spot liefert maximalen Hebel in Hochphasen, Time Charter glättet Cashflows. Entscheidend ist der Mix und ob das Management antizyklisch handelt.

Warum schwanken Shipping-Dividenden so extrem?

Weil der Cashflow direkt von Raten abhängt. In Hochphasen entsteht Überschuss-FCF, in Downcycles sinkt er stark. Gute Reeder schützen die Bilanz und passen Ausschüttungen dem Zyklus an.

Wie berechne ich den Cashflow einer Shipping-Aktie selbst?

Mit dem Shipping Cashflow Rechner: TCE-Rate minus OPEX = Free Cashflow pro Schiff. Multipliziert mit Flottenanzahl = Gesamtpotenzial für Dividenden.

Was ändert sich durch Green Shipping ab 2026?

EU ETS (100 %), FuelEU Maritime und CII-Ratings treffen alte Flotten hart. ECO-Schiffe erhalten Frachtraten-Prämien. Die vollständige Analyse: Green Shipping 2026 →