Upstream-Aktien sind Cashflow-Maschinen bei hohem Öl- und Gaspreisen. Wer die richtigen Kennzahlen kennt – FCF-Yield, Break-even-Preis, Reservenreichweite, Produktionswachstum und Dividendenpolitik – erkennt, wann E&P-Unternehmen strukturell unterbewertet sind. Das ist die Upstream Analyse-Serie 2026 von MB Capital Strategies.
Hinweis: Upstream-Aktien sind zyklisch und preissensitiv. Ich teile meine Analyse-Logik – keine Anlageberatung.
Als Upstream bezeichnet man den ersten Schritt in der Wertschöpfungskette der Energiebranche: die Exploration und Förderung (E&P) von Öl und Erdgas. Upstream-Unternehmen suchen nach Lagerstätten, erschließen Felder und pumpen Rohöl oder Gas an die Oberfläche. Der Verkaufserlös hängt direkt vom Marktpreis ab – es gibt kein Tollgebührenmodell wie im Midstream.
Das macht Upstream-Aktien zu einem der rohstoffsensibelsten Segmente überhaupt. Der operative Hebel auf den Ölpreis ist enorm: Ein Ölpreis von 80 USD statt 60 USD je Barrel kann den Free Cashflow eines E&P-Unternehmens nahezu verdoppeln – oder mehr.
Diese vier Kennzahlen entscheiden über Bewertung, Cashflow-Qualität und Risikoprofil eines E&P-Unternehmens.
Detaillierte Cashflow-Analysen zu den wichtigsten Upstream-Unternehmen weltweit. Jede Analyse folgt demselben Framework: Break-even, FCF-Yield, Reserven, Dividendenpolitik, Risiken.
Australiens größter Öl- und Gasproduzent. LNG-Fokus, hohe Dividendenrendite, Break-even-Analyse und FCF-Qualität im Detail.
Zur Analyse → Analyse #02Norwegischer Staatskonzern mit starkem Nordsee-Portfolio und ambitioniertem Renewables-Arm. FCF-Stärke und variable Dividendenpolitik.
Zur Analyse → Analyse #03Österreichisch-emiratischer Integrierter mit Upstream-Kern in Europa und MENA. Break-even, ADNOC-Synergie und Cashflow-Analyse.
Zur Analyse → Analyse #04US-amerikanischer Pure-Play E&P mit Permian- und Surinam-Exposure. Hoher FCF-Yield bei günstigem Break-even – tief gefallen, strukturell interessant.
Zur Analyse → Analyse #05Norwegischer Nordsee-Spezialist mit einem der niedrigsten Break-even-Preise weltweit. Cashflow-Disziplin und Dividendenversprechen im Check.
Zur Analyse → Analyse #06Spaniens größter Energiekonzern mit 8–10 % Dividende. Integriertes Modell, starker FCF & Europas unterschätzter Cashflow-Gigant.
Zur Analyse → Bonus-AnalyseDiversifizierter US-E&P mit Öl- und Gas-Portfolio (Permian, Marcellus, Anadarko). Variable Ausschüttungspolitik und FCF-Qualität im Fokus.
Zur Analyse → Analyse #07Kleiner Afrika-fokussierter E&P mit Feldern in Tunesien, Gabun und Äquatorialguinea. Hohes Upside-Potenzial, hohe Risikodichte – FCF-Analyse 2026.
Zur Analyse → Analyse #08Kanadischer Light-Oil-Produzent mit konservativer Bilanz und monatlicher Dividende. FCF-Yield und Break-even bei niedrigen kanadischen WTI-Differenzen.
Zur Analyse → Analyse #09Italiens staatlicher Energiekonzern mit einzigartiger Satellite-Strategie. 6–8 % Dividende, LNG-Wachstum & Schlüssellieferant für Europas Gasversorgung.
Zur Analyse → Analyse #10US-amerikanischer Permian-Champion mit bekannter Fixed-plus-Variable-Dividendenpolitik. FCF-Yield, Produktionswachstum und Bilanzanalyse 2026.
Zur Analyse → Analyse #11Brasiliens staatlicher Ölriese mit Pre-Salt-Förderung und extremer Dividendenrendite. Politisches Risiko vs. FCF-Stärke – die vollständige Analyse 2026.
Zur Analyse →E&P-Unternehmen erzeugen bei hohen Rohstoffpreisen Free Cashflows, die in anderen Sektoren kaum möglich sind. FCF-Yields von 15–25 % sind in Hochphasen keine Seltenheit. Der Schlüssel liegt darin, Unternehmen mit niedrigem Break-even und disziplinierter Kapitalallokation zu identifizieren – bevor der Markt sie neu bewertet.
Hohe Produktionsflexibilität, kurze Payback-Perioden. Unternehmen wie Devon Energy, Coterra und APA sind hier führend.
Devon Analyse →Niedrige Break-even-Kosten, starke Governance, hohe FCF-Stabilität. Equinor und Aker BP dominieren das Segment.
Aker BP Analyse →Deepwater Pre-Salt mit exzellenten Margen. Petrobras hat weltweit eine der niedrigsten Lifting-Cost-Strukturen.
Petrobras Analyse →Hohe Upside-Potenziale, aber erhöhtes politisches und operatives Risiko. Panoro Energy als Beispiel für Small-Cap E&P Afrika.
Panoro Analyse →Upstream-Dividenden sind in der Regel nicht linear. Die drei gängigen Modelle:
Entscheidend ist nicht die aktuelle Dividendenrendite, sondern ob der Break-even-Preis sicherstellt, dass die Basis-Dividende auch bei 50–55 USD/Barrel gedeckt ist.
Zur Dividendenstrategie →Alle Upstream-Analysen von Marco Bozem auf Investing.com – inkl. Kommentare und Updates.
Zu den Analysen →Upstream-Unternehmen fördern Öl und Gas direkt – bei hohen Rohstoffpreisen entstehen extrem hohe Free Cashflows. Wer einen niedrigen Break-even-Preis hat, verdient auch bei moderaten Preisen gut. Der operative Hebel auf den Ölpreis sorgt für überproportionale Gewinnexpansion in Hochphasen – deshalb sind FCF-Yield und Break-even die zentralen Kennzahlen.
Die wichtigsten Kennzahlen sind: FCF-Yield (Free Cashflow je Aktie / Kurs), Break-even-Ölpreis (ab wann ist die Produktion profitabel), Reservenreichweite (wie viele Jahre reichen die Reserven bei aktueller Produktion), Produktionswachstum (organisch oder durch Akquisitionen), Nettoverschuldung/EBITDA sowie die Kapitalrückgabe-Politik (Dividenden, Buybacks, variable Ausschüttungen).
Das hängt stark vom Geschäftsmodell ab. Unternehmen mit niedrigem Break-even (unter 40 USD/Barrel) können auch bei moderaten Ölpreisen solide Dividenden zahlen. Variable Dividendenpolitiken, die an den Free Cashflow gekoppelt sind, sind ehrlicher als fixe hohe Ausschüttungsversprechen. Entscheidend: Capex-Disziplin, Bilanzstärke und Reservenwachstum müssen parallel stimmen.
Upstream umfasst die Exploration und Förderung von Öl und Gas – das ist das rohstoffsensitivste Segment mit dem höchsten operativen Hebel auf Preise. Midstream transportiert und speichert Rohstoffe (Pipeline-Gebührenmodell, defensiver). Downstream verarbeitet Rohöl zu Produkten wie Benzin oder Petrochemikalien. Upstream bietet das größte Upside-Potenzial, aber auch das größte Preisrisiko.